1. CO₂-Lasermarkierung
Wellenlänge: 10,6 μm (fernes Infrarot)
Prinzip: Der durch eine Gasentladung erzeugte Strahl wird auf die Materialoberfläche fokussiert, erhitzt und verdampft diese und erzeugt Markierungen.
Anwendbare Materialien:
Nicht-Metalle: Holz, Papier, Kunststoffe, Gummi, Leder, Glas, Keramik usw.
Nicht für die Direktmarkierung auf blanken Metallen geeignet (sofern nicht beschichtet).
Vorteile:
Hohe Absorption auf Nicht-metallen, klare Gravur
Gute Strahlqualität, stabiler Betrieb
Ausgereifte Technologie, relativ niedrige Kosten
Nachteile:
Geringe Effizienz (elektro-optische Umwandlung<10%)
Nicht wirksam für tiefe Metallmarkierungen
Typische Anwendungen: Verpackungen (Lebensmittel, Getränkeflaschen, Arzneimittelschachteln), Holzprodukte, Lederwaren, Glasgravur.
2. Faserlasermarkierung
Wellenlänge: 1064 nm (nahes Infrarot)
Prinzip: Verwendet faser-basierte elektro-optische Umwandlung, um Laserstrahlen mit hoher Energiedichte zu erzeugen, die direkt auf die Materialoberfläche einwirken.
Anwendbare Materialien:
Metalle: Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Eisen, Titan, Magnesium usw.
Einige Nicht-Metalle: Kunststoffe, Hartgummi (mit Zusätzen)
Vorteile:
High conversion efficiency (>30 %), geringer Energieverbrauch
Hervorragende Strahlqualität, ultra-feiner Fokus, sehr präzise Markierungen
Wartungsfrei-, lange Lebensdauer (mehr als oder gleich 100.000 Stunden)
Schnelle Markierungsgeschwindigkeit, geeignet für die Massenproduktion
Nachteile:
Begrenzte Wirkung auf transparente Materialien (wie Glas) und einige Nicht{0}}metalle
Höhere Gerätekosten im Vergleich zu CO₂
Typische Anwendungen: Codierung von Metallteilen, elektronische Komponenten, IC-Chips, Automobilteile, Mobiltelefonzubehör, Werkzeuge, Schmuck.
3. Diodenlasermarkierung
Wellenlänge: Üblicherweise 808 nm, 915 nm, 980 nm (nahes Infrarot)
Prinzip: Verwendet Halbleiterlaser, um Kristalle direkt zu emittieren oder zu pumpen, um einen Laser zu erzeugen, der dann zum Markieren fokussiert wird.
Anwendbare Materialien:
Kunststoffe, Leder, einige Metalle (begrenzte Effizienz)
Vorteile:
Kompakte Größe, niedrige Kosten
Schneller Start-, relativ lange Lebensdauer
Verfügbarkeit tragbarer Systeme
Nachteile:
Begrenzte Leistung, geringere Energiedichte
Schlechte Strahlqualität, schwächerer Fokus
Weniger präzise im Vergleich zu Faser und CO₂
Typische Anwendungen: Kleine elektronische Produkte, Kunststoffartikel, kostengünstige Kennzeichnungslösungen.
Vergleichstabelle
| Besonderheit | CO₂-Lasermarkierung | Faserlasermarkierung | Diodenlasermarkierung |
|---|---|---|---|
| Wellenlänge | 10.6 μm | 1064 nm | 808/915/980 nm |
| Hauptmaterialien | Nicht-Metalle (Kunststoff, Holz, Glas, Leder) | Metalle (Stahl, Aluminium, Kupfer) | Kunststoffe, einige Metalle |
| Markierungspräzision | Medium | Hohe, sehr feine Details | Niedrig bis mittel |
| Energieeffizienz | Niedrig (<10%) | High (>30%) | Medium |
| Ausrüstungskosten | Medium | Höher | Niedrig |
| Lebensdauer | ~20.000 Stunden | Größer oder gleich 100.000 Stunden | 10.000–30.000 Stunden |
| Anwendungen | Verpackung, nicht-Metallgravur | Metallteile, Elektronik, Werkzeuge | Kunststoffe, Low-End-Anwendungen |
Zusammenfassend
CO₂-Laser→ Spezialist für Nichtmetallkennzeichnung-
Faserlaser→ Die erste Wahl für die Metallmarkierung
Diodenlaser→ Kostengünstig-für kleine-Anwendungen mit geringem Stromverbrauch









