Die Laser-Glasbearbeitungstechnologie entwickelt sich aufgrund ihrer überlegenen Schnittgeschwindigkeiten und der breiten Materialanpassungsfähigkeit schnell zum neuen Favoriten der Branche. Von Glas bis hin zu Metallen, Keramik, Polymeren und Halbleitern liegt alles innerhalb seiner Schneidfähigkeiten.
Um der wachsenden Marktnachfrage gerecht zu werden, stellt die Branche schrittweise auf die Verarbeitung großer Glasplatten um, um den Übergang von der Wafer- zur Plattenverarbeitung zu vollziehen.
Das Laserglasbearbeitungsgerät CLT 80G ist ein anschauliches Beispiel für diesen Trend. Es kann bis zu 2300 mm x 2500 mm große Glassubstrate unterstützen und die kontinuierliche Produktion von Allwetterprodukten ermöglichen, wodurch die Produktionseffizienz erheblich verbessert wird.
Als globaler Marktführer in der Glasindustrie nimmt China eine wichtige Position auf dem Markt für Laser-Glasbearbeitungssysteme ein. Die Exporte von Floatglas gehören nach wie vor zu den höchsten der Welt, und die Produktion von Glasflaschen und -behältern nimmt weiter zu, wobei die weltweite Produktion voraussichtlich unglaubliche 743 Milliarden Einheiten erreichen wird.
Die Auswirkungen der Glasherstellung auf die Umwelt dürfen jedoch nicht ignoriert werden, und die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen im Produktionsprozess ist zu einem dringenden Problem für die Branche geworden. Laut Statistik haben die hohen Temperaturen im Produktionsprozess dazu geführt, dass der weltweite CO2-Ausstoß im Jahr 2022 etwa 95 Millionen Tonnen erreicht.
Die Bearbeitung von Glas mit Lasern erfordert extrem kurze Pulsdauern, gemessen in Femtosekunden und Pikosekunden. Hier zeigt sich die Vielseitigkeit der Lasertechnologie – eine einzige Laserquelle kann an eine Vielzahl von Glasbearbeitungsaufgaben wie Schneiden, Bohren, Gravieren und sogar Markieren zur Qualitätskontrolle angepasst werden.

UV-Laser nehmen mit einem Marktanteil von mehr als 41,2 % eine bedeutende Position auf dem Weltmarkt für Laserglasbearbeitungssysteme ein und weisen ein deutliches Wachstum auf. Dieses Wachstum wird auf die überlegene Leistung von UV-Lasern bei der hochpräzisen, minimalinvasiven Materialbearbeitung zurückgeführt.
Sie arbeiten bei Wellenlängen zwischen 150 und 400 Nanometern, die viel kleiner als sichtbares Licht sind, und sind in der Lage, extrem kleine Punktgrößen zu erzeugen, was eine Feinbearbeitung im mikroskopischen Maßstab ermöglicht. Beispielsweise sind spezielle Vakuum-UV-Laser in der Lage, in Bereichen wie der ortsaufgelösten Spektroskopie Punktgrößen im Submikronbereich zu erreichen.
UV-Laser verändern mit ihren einzigartigen Möglichkeiten der „Kaltbearbeitung“ die Landschaft der Glasverarbeitungsindustrie grundlegend. Es ist in der Lage, Materialverbindungen präzise aufzubrechen, ohne übermäßige Hitze zu erzeugen und mit minimaler thermischer Verformung. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es UV-Lasern, ein breites Spektrum an Materialien zu bearbeiten, darunter Glas, Keramik, verstärkte Polymere und hochreflektierende Edelmetalle wie Silber, Gold und Kupfer.
Ganz gleich, ob es um die feine Markierung von unmodifiziertem Glas oder das Gravieren komplizierter Muster auf Früchten, Teflon, Diamanten und Kunststoffen geht, UV-Laser haben ihre überlegenen Präzisionsbearbeitungsfähigkeiten auf dem Markt für Laserglasbearbeitungssysteme unter Beweis gestellt.
Der Markt für UV-Laser wird zum Teil durch rasante technologische Fortschritte vorangetrieben. Diodengepumpte UV-Laser bei 266 nm (vierfache Frequenz) bieten höhere Photonenenergien als Laser bei dreifacher Frequenz von 355 nm und eröffnen völlig neue Bearbeitungsmöglichkeiten. Branchenführer wie RPMC Laser und Frankfurt Laser Company treiben weiterhin Innovationen auf dem Markt voran, indem sie ein Portfolio von UV-Laserdioden und DPSS-Lasern einführen, das einen breiten Wellenlängenbereich (200 nm bis 420 nm) und mehrere Betriebsmodi (gepulst und kontinuierlich) abdeckt Welle) und unterschiedliche Leistungsabgaben (1 MW bis 20 W).









